Mittwoch, Juli 09, 2008

Ja...

Du hast ja in gewisser Weise recht (oder Recht?). Ich muss das machen. Klar. Und auch wenn es nicht so wirkt, ich nehme es sehr ernst. Wie Du weißt, habe ich vor Dir mein Leben auch nicht so schlecht organisiert.
Ich weiß, das klingt jetzt nach zickigem Pünktchen, weil es an etwas erinnert wurde, das es vergessen hatte. Aber dem ist nicht so. Ich hab die Krankenkassengeschichte schon im Kopf. Und ich wollte das eigentlich heute am Mittwoch machen. Aber nachdem das mit der Giovanna dazwischengekommen ist, konnte ich es vor lauter Stress nicht machen. Ich konnte die sehr nette Frau N. grad heute nicht noch einmal fragen. Wir hatten ja schon einmal darüber gesprochen. Und da meinte sie am Telefon, dass der Verl. die Kosten für die Krankenkasse übernähme. Nun, ich wollte heute nachfragen und kam nicht dazu. Dann wollte ich es morgen machen. Und dann kam Dein Anruf. Ich hab mir schon die ganze Info die ich brauche zusammengelegt. Auch für die staatliche Unterstützung. Nun, nachdem mir die Dame beim letzten Telefonat schon nicht wirklich Hoffnungen gemacht hatte, geb ich zu, dass ich mich nicht urgently darum gekümmert habe, weil es einfach viel bürokratischen Aufwand bedeutete. Dennoch hab ich es nicht vergessen wie Du zu meinen scheinst. Ich bin nicht so unorganisiert wie Du denkst. Oder anscheinend denkst. Natürlich ist mir klar, dass Du das finanziell stemmen musst, wenn ich keinen Zuschuss bekomme. Dennoch würde ich mein Leben gerne immer noch selber organisieren. Und ich werde mich auch bemühen zeitgerechter an Dinge zu denken.
Entschuldige bitte, wenn ich so gereizt bin, wenn es um sowas geht. Aber Du bist nicht mein Vater und das möchte ich auch nicht so empfinden müssen. Aber wenn Du das Bedürfnis hast, mich dauernd auf irgendetwas hinweisen zu müssen, dann ärgert mich das, weil ich das Gefühl habe, dass Du mir Gewisses nicht zutraust. (klar verstehe ich, wenn Du Dir Sorgen um mich/uns/unsere Lage machst, das tu ich ja auch!!!) Und ich mag es nunmal gar nicht wenn man mich unterschätzt.
Ja ich bin manchmal faul, aber ich krieg mein Leben auf die Reihe und Du darfst mir einfach nicht das Gegenteil unterstellen. Da werd ich patzig. Trotz oder vielleicht gerade wegen unserer 5+ Jahre.

Ich weiß auch, dass das Arbeitsleben hart und anstrengend ist. Es ist nicht das erste Mal in meinem Leben, dass ich 8 Stunden am Tag 5 Tage die Woche arbeite. Und das für mehr als 2 Wochen... Ok? Ich bin nicht doof. Und ich beschwere mich auch nicht darüber, dass ich lange arbeiten muss, oder müde bin. Ich erzähle Dir das einfach nur. Manchmal hab ich das Gefühl, dass Du den Unterschied zwischen den beiden Dingen bei mir nicht (er)kennst. Wenn mich etwas stört, dann sage ich das inzwischen sehr direkt. Aber wenn ich etwas erzählen will, dann erzähle ich einfach nur. Und das, wenn es sein muss, den lieben langen Tag. Anstrengend manchmal, JA! Aber ich brauche das auch sehr. Wenn ich mich nicht mitteilen kann, bin ich kein glücklicher Mensch. Understood? Ich brauche keine Realtitäts-Erklärungsdusche von Dir. Ich weiß sehr wohl wie das Leben so spielt. Ich kann für mich selber denken. Oh Mann, wenn man das so liest, klingt das eher wie ein Abnabelungsprozess von meinen Eltern und weniger wie ein Brief an meinen Lebenspartner, den ich sehr liebe!Ok? (schon wieder dieses Ok?) Nunja, darüber haben wir ja eigentlich auch schon am Telefon gesprochen.

Ich denke mal, der Tenor meiner Rede ist klar. Oder? Ich brauche keine wiederholten Ermahnungen. Nur weil ich Dir nicht dauernd von solchen Dingen erzähle, heißt es nicht, dass sie nciht in meinem Kopf sind. Ich rede halt gern mit Dir über schönere Dinge am Telefon (und nicht nur Geschäftliches), damit u.a. auch die Stimmung bei Dir und auch bei uns besser ist. Pünktchens Harmoniebedürfnis. Kennt Ma... Ähm Anton ja!

ICH LIEBE DICH!!! (nur damit Du es weißt und schwarz auf weiß siehst!!!)

Dein ... chen